Proceedings zum OrViA-Workshop 2006 in Leipzig

Klaus-Peter Fähnrich; Stefan Kühne; Andreas Speck; Julia Wagner (Hrsg.):

Integration betrieblicher Informationssysteme, Problemanalysen und Lösungsansätze des Model-Driven Integration Engineering.

Eigenverlag Leipziger Informatik-Verbund (LIV), Leipzig 2006,

ISBN-13: 978-3-934178-66-3
ISBN-10: 3-934178-66-9

Vorwort.pdf
Inhalt.pdf

Bibtex-Eintrag: [FKSW06] Klaus-Peter Fähnrich; Stefan Kühne; Andreas Speck; Julia
	Wagner (Hrsg.) Integration betrieblicher Informationssysteme: Problemanalysen und
	Lösungsansätze des Model-Driven Integration Engineering

Das Buch kann zu einem Preis von 6 Euro (inklusive Mehrwertsteuer, zzgl. Versand) käuflich erworben werden. Ansprechpartner hierfür ist:

Dipl.-Inf. Stefan Kühne
Johannisgasse 26, Zi. 5-19
04103 Leipzig
E-Mail:
Tel.: +49 (0)341/9732360


Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1: Das Projekt OrViA und sein Forschungsgegenstand


Sebastian Stein; Stefan Kühne; Julia Wagner:
Das Forschungsprojekt OrViA – Orchestrierung und Validierung integrierter Anwendungssysteme

Kurzfassung:
In Unternehmen ist eine Vielzahl verschiedener Anwendungssysteme im Einsatz. Die Integration dieser Systeme ist für den Erfolg der Unternehmen entscheidend. Durch die Etablierung anerkannter Standards für serviceorientierte Architekturen (SOA) kann diese Integration heute wesentlich effizienter geleistet werden. Häufig werden dabei aber die betriebswirtschaftlichen Anforderungen an solch eine Integration nur unzureichend beachtet. Auch fehlen durchgehende Ansätze, um aus den Geschäftsprozessmodellen die Orchestrierungsmodelle abzuleiten. Weiterhin ist die korrekte Umsetzung der betriebswirtschaftlichen Vorgaben zu validieren.
Zur Lösung dieser Problematik wird ein Framework vorgeschlagen. Dieses Framework vereint Konzepte für strukturierte Anforderungsanalyse, Transformation und Validierung in einem Gesamtkonzept. Das beschriebene Framework wird im Forschungsprojekt OrViA (Orchestrierung und Validierung integrierter Anwendungssysteme) entwickelt und prototypisch umgesetzt. Es werden erste Erfahrungen aus dem Projekt geschildert.

Bibtex-Eintrag: [StKW06a] Sebastian Stein; Stefan Kühne; Julia Wagner Das Forschungsprojekt OrViA – Orchestrierung und Validierung integrierter
	Anwendungssysteme
Beitrag: StKW06a.pdf


Maik Thränert; Stefan Kühne:
Model Driven Integration Engineering und seine Anwendung im Projekt OrViA

Kurzfassung:
Ziel des Beitrags ist es, eine Herleitung sowie eine Definition des Model-Driven Integration Engineering (MDIE) zu liefern.
Dazu werden zunächst die Engineering- Disziplinen Integration Engineering (IE) und Model-Driven Engineering (MDE) dargestellt. Beide werden danach zum Model-Driven Integration Engineering (MDIE) verbunden. Im Anschluss werden die Anwendungsmöglichkeiten des MDIE im Projekt OrViA dargestellt.

Bibtex-Eintrag: [ThKue06] Maik Thränert; Stefan Kühne Model Driven Integration Engineering und seine Anwendung im Projekt
	OrViA
Beitrag: ThKue06.pdf


Jan Lehmann; Werner Rotzoll; Stefan Kühne:
Analyse der E-Government-Domäne Meldewesen am Beispiel des Dienstes "einfache Melderegisterauskunft"

Kurzfassung:
Die Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH (DVZ M-V) ist seit vielen Jahren als Systemhaus der Landesverwaltung Mecklenburg-Vorpommern tätig. Der aktuelle Schwerpunkt ist die Bereitstellung von nachgefragten E-Government-Diensten.
Neu ist, dass offene, zum Teil über das Internet verteilte Systeme im Aufbau sind, die trotz Heterogenität der Hard- und Softwarekomponenten sicher, funktionstüchtig und stabil harmonieren müssen. Insbesondere in der EGovernment-Domäne Meldewesen werden derzeit bundesweit enorme Anstrengungen unternommen, eine interoperable Infrastruktur zu etablieren und die ersten Dienste (elektronische Rückmeldung, Melderegisterauskünfte u. a.) Ende des Jahres 2006 zur Verfügung zu stellen.
Gegenstand des Beitrags ist die Analyse der Domäne Meldewesen. Dazu werden Ziele und Stakeholder bestimmt und Informationen, die im Zusammenhang mit dem E-Government- Dienst "einfache Melderegisterauskunft" stehen, gesammelt und ausgewertet. Ferner wird eine E-Government-Zielarchitektur vorgestellt, um eine technische Sicht zu vermitteln.
Anliegen ist es, Grundlagen für eine domänenspezifische Modellierung zu schaffen. Diese unterstützt nicht nur die Kommunikation der Beteiligten, sondern soll zukünftig auch Modelloperationen wie Transformation oder Validierung im Sinne einer modellgetriebenen Softwareentwicklung dienen.
Modellierungen und Transformationen sind dabei unter den Aspekten der Integration von Komponenten, Prozesssteuerung, sicherer Betrieb und den damit einhergehenden Nutzungs-, Betreuungs- und Änderungsprozessen zur permanenten Unterstützung unterschiedlichster Interessengruppen anzugehen.

Bibtex-Eintrag: [LeRK06] Jan Lehmann; Werner Rotzoll; Stefan Kühne Analyse der E-Government-Domäne Meldewesen am Beispiel des Dienstes
	"einfache Melderegisterauskunft"
Beitrag: LeRK06.pdf


Peter Hänsgen; Stefan Kühne:
Modellgetriebene Softwareentwicklung zur Lösung von Integrations- und Migrationsproblemen am Beispiel des E-Commerce-Systems Intershop Enfinity

Kurzfassung:
Eine Einführung des E-Commerce-Systems Intershop Enfinity Suite [1] ist typischerweise mit umfangreichen Anpassungen an kundenspezifische Anforderungen verbunden. Diese Anpassungen werden in Form von kundenspezifischen Erweiterungen vorgenommen, welche gegen Schnittstellen des Enfinity-Systems programmiert werden. Werden im Zuge der Weiterentwicklung des E-Commerce-Systems Änderungen an diesen Schnittstellen vorgenommen, können Konflikte mit den vorgenommen Anpassungen, z. B. mit veralteten Codefragmenten, auftreten. Intershop steht somit vor einer Integrations- und Migrationsproblematik, bei der die Frage, wie Anpassungen an einer Enfinity-Installation vorgenommen werden können, die in zukünftigen Versionen noch unterstützt werden, nur unbefriedigend beantwortet ist.
In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, inwiefern das mit dem Projekt OrViA vorgeschlagene Framework zur Orchestrierung und Validierung integrierter Anwendungssysteme [2], welches Ansätze der modellgetriebenen Softwareentwicklung und modellbasierten Validierung beinhaltet, einen Beitrag zur Lösung der Integrations- und Migrationsproblematik leisten kann. Verbesserungen dieses Problemgegenstands liefern Impulse für eine besser anpassbare Enfinity-Architektur sowie für eine adaptivere und agilere Entwicklungsmethodik bei Intershop.

[1] Intershop Communications AG: Intershop Enfinity Suite 6.0. 2006. http://www2.intershop.de/de_DE/Solutions/ES60/, Abruf am 2006-08-11.

[2] Sebastian Stein; Stefan Kühne; Julia Wagner: Das Forschungsprojekt OrViA – Orchestrierung und Validierung integrierter Anwendungssysteme. In: Klaus-Peter Fähnrich; Stefan Kühne; Andreas Speck; Julia Wagner: Integration betrieblicher Informationssysteme: Problemanalysen und Lösungsansätze des Model-Driven Integration Engineering, S. 3-12. Eigenverlag Leipziger Informatik-Verbund (LIV), September 2006. (URL)

Bibtex-Eintrag: [HaeKue06] Peter Hänsgen; Stefan Kühne Modellgetriebene Softwareentwicklung zur Lösung von Integrations-
	und Migrationsproblemen am Beispiel des E-Commerce-Systems Intershop
	Enfinity
Beitrag: HaeKue06.pdf


Sven Feja; Daniel Fötsch; Jens Schenderlein:
E-Procurement-Integration am Beispiel des ERP-Systems GODYO P/4

Kurzfassung:
An einem konkreten Beispiel der elektronischen Beschaffung (E-Procurement) soll der Integrations- bzw. Softwareentwicklungsprozess der GODYO AG für einen E-Procurement-Shop mit dem ERP-System GODYO P/4 vorgestellt werden. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die im Prozess verwendeten Modelle gelegt. Dies umfasst beispielsweise Modelle zur Abbildung von Anforderungen wie die Verfügbarkeit von Produkten oder die Aktualisierung von Artikeln und Benutzern, aber auch Prozessmodelle um die Verknüpfung der Systeme zur Übergabe der Bestellaufträge des E-Procurement-Shops an das nachgelagerte ERP-System abzubilden.
In diesem Dokument soll der Integrationsbzw. Softwareentwicklungsprozess in der GODYO AG sowie kleinen und mittleren Unternehmen in Bezug auf die Modellverwendung genauer erfasst werden und eine Idee zu einem modellgetriebenen Lösungsansatz zu geben.

Bibtex-Eintrag: [FeFS06] Sven Feja; Daniel Fötsch; Jens Schenderlein E-Procurement-Integration am Beispiel des ERP-Systems GODYO P/4
Beitrag: FeFS06.pdf


Daniel Fötsch; Sven Feja; Sascha Sauer; Andreas David:
Problemstellungen agiler Schnittstellen am Beispiel des Commerce Management Systems von Truition/AGETO

Kurzfassung:
Die Firma Truition erlaubt es Unternehmen wesentliche Teile ihres E-Commerce-Betriebes auszulagern. Um einen durchgehenden Verarbeitungsprozess von den Daten der Warenwirtschaftssysteme der Unternehmen bis zu den verschiedenen Online-Vertriebskanälen sowie zurück zu erzielen, müssen unterschiedliche Medienbrüche aufgehoben werden. Zudem kommt erschwerend hinzu, dass bestehende und verwendete Datenformate auf Seiten des Kunden sowie definierte Schnittstellen auf Seiten der Verkaufsplattformen einem ständigen Änderungsprozess unterliegen. Sei es etwa durch Produktupdates, Konfigurationsänderungen oder neuen Features.
Dieser Beitrag zeigt die Problematik der agilen Schnittstellen im elektronischen Handel am Anwendungsfall von Truition. Zum einen wird die Diversität der eingesetzten Datenübertragungswege und -formate vorgestellt. Zum anderen wird an einem konkreten Beispiel der Integrationsaufwand für den Datenabgleich aus heutiger Sicht beschrieben. Abschließend wird ein möglicher Lösungsansatz kurz skizziert, der zu einer effizienteren und zugleich flexibleren Integration führen kann.

Bibtex-Eintrag: [FFSD06] Daniel Fötsch; Sven Feja; Sascha Sauer; Andreas David Problemstellungen agiler Schnittstellen am Beispiel des Commerce
	Management Systems von Truition/AGETO
Beitrag: FFSD06.pdf


Kapitel 2: Domänenspezifische Modellierung, Transformation und Validierung in den Domänen E-Government, E-Commerce und E-Procurement


Stefan Kühne; Christian Welzel:
Metamodellierung am Beispiel der E-Government-Domäne Meldewesen und Eclipse GMF

Kurzfassung:
Die modellgetriebene Entwicklung ist ein aktueller Ansatz zur Reduktion der Komplexität in Softwareentwicklungs- und Integrationsprojekten. Ein ergänzender Aspekt ist die domänenspezifische Modellierung. Durch Eingrenzung des Gegenstandsbereichs der Modellierung auf einen bestimmten Bereich (Domäne) werden höhere Abstraktionsformen ermöglicht, was zu kompakteren und intuitiveren Modellierungen führt.
Grundlage für die Umsetzung einer domänenspezifischen Modellierung ist die Eingrenzung und Analyse der Domäne. Darauf aufbauend sind geeignete Modellierungssprachen und Modellierungswerkzeuge auszuwählen und anzupassen bzw. neu zu entwickeln. Hierbei existiert eine Vielzahl von Handlungsalternativen.
Ausgehend von einer begrifflichen Abgrenzung werden diese Handlungsalternativen dargestellt und am Beispiel der Problemdomäne Integration im E-Government anhand des Eclipse Graphical Modeling Framework (GMF) demonstriert werden.

Bibtex-Eintrag: [KueWe06] Stefan Kühne; Christian Welzel Metamodellierung am Beispiel der E-Government-Domäne Meldewesen und
	Eclipse GMF
Beitrag: KueWe06.pdf


Sebastian Stein:
Umsetzung des OrViA-Frameworks mit ARIS

Kurzfassung:
Im Rahmen des Forschungsvorhabens OrViA wird ein Framework zur Integration verschiedener Anwendungssysteme mittels Orchestrierungsmodellen entwickelt. Die Hauptbestandteile sind dabei eine strukturierte Anforderungsanalyse, eine Transformation der Anforderungen in ein Orchestrierungsmodell und die Nutzung von Validierung an verschiedenen Punkten. Dieser Beitrag zeigt, wie das OrViA-Framework bei der Geschäftsprozessmodellierung und Implementierung unterstützen kann.

Bibtex-Eintrag: [Stei06] Sebastian Stein Umsetzung des OrViA-Frameworks mit ARIS
Beitrag: Stei06.pdf


Thomas Specht; Jens Drawehn; Oliver Höß:
Domänenspezifische Modellierung von E-Government-Szenarien

Kurzfassung:
Bereits seit einigen Jahren richtet die Industrie ihre Organisation zunehmend an ihren Geschäftsprozessen anstelle der klassischen Aufbauorganisation aus. Darüber hinaus entsteht durch Firmenzusammenschlüsse und Umstrukturierungen zunehmender Bedarf für abteilungs- und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit. Einen ähnlichen Trend zur Vernetzung gibt es inzwischen auch im Bereich des E-Government. Neben den vom speziellen Anwendungsgebiet unabhängigen Aspekten sind dabei auch domänenspezifische Aspekte bei der Modellierung zu berücksichtigen. Zur Vermeidung redundanter Modellierung ist eine möglichst durchgängige Modellierungsmethode vom Geschäftsprozessmodell über die ITArchitektur bis hin zum ausführbaren Workflow wünschenswert.

Bibtex-Eintrag: [SpDH06] Thomas Specht; Jens Drawehn; Oliver Höß Domänenspezifische Modellierung von E-Government-Szenarien
Beitrag: SpDH06.pdf


Heiko Kern; Stefan Kühne; Daniel Fötsch:
Merkmale und Werkzeugunterstützung für Modelltransformationen im Kontext modellgetriebener Softwareentwicklung

Kurzfassung:
Modellgetriebene Softwareentwicklung ist ein aktueller Ansatz zur Reduktion der Komplexität in Softwareentwicklungs- und Integrationsprojekten. Im Vordergrund stehen dabei Modelle, welche bestimmte Aspekte eines zugrunde liegenden Systems formal beschreiben, sowie Modelloperationen, welche Modellinhalte für unterschiedliche Zwecke automatisiert weiterverarbeiten.
Eine der grundlegenden Modelloperationen ist die Modell-zu-Modell-Transformation. In diesem Beitrag soll neben einer begrifflichen Abgrenzung die Merkmale sowie Umsetzungsmöglichkeiten für Modelltransformationen erörtert werden.

Bibtex-Eintrag: [KeKF06] Heiko Kern; Stefan Kühne; Daniel Fötsch Merkmale und Werkzeugunterstützung für Modelltransformationen im
	Kontext modellgetriebener Softwareentwicklung
Beitrag: KeKF06.pdf


Andreas Speck; Elke Pulvermüller; Daniel Fötsch; Sven Feja:
Validierungstechniken für Software

Kurzfassung: Die Validierung und Verifikation ist eine zentrale Herausforderung der automatisierten Software-Entwicklung. Nur wenn es gelingt die Qualitätssicherungsaufgaben in signifikantem Umfang zu automatisieren, kann die Effizienz von generativen Entwicklungstechniken voll ausgenutzt werden.
In dem Bericht werden die grundlegenden Vorgehenskonzepte und Validierungstechniken für statische Abhängigkeiten und dynamische Abläufe in Software betrachtet. Diese umfasst mögliche Modellierungstechniken (Versionskonzept). Daneben werden die grundlegenden Vorgehen zur Prüfung dynamischer Abläufe und deren entsprechende Algorithmen beschrieben.

Bibtex-Eintrag: [SPFF06] Andreas Speck; Elke Pulvermüller; Daniel Fötsch; Sven Feja Validierungstechniken für Software
Beitrag: SPFF06.pdf


Martin Gebauer:
Kompositionelle Deadlocks bei Web Services – ein Konzept zur Erkennung und Prüfung

Kurzfassung:
Die Basistechnologien für Web Services sind in den vergangenen Jahren weiterentwickelt und standardisiert worden. Nicht zuletzt durch die Unterstützung führender Softwareunternehmen hat sich die Akzeptanz stark erhöht.
Bei der Entwicklung und der Integrierung komplexer Systeme mit Hilfe von Web Services können Probleme auftauchen, die sich durch das Zusammenspiel von verschiedenen Services ergeben. Für eine effiziente Entwicklung ist es wünschenswert entsprechende Prüfungen bereits in einer frühen Entwicklungs- bzw. Integrierungsphase vorzunehmen.
Entscheidend werden diese Fragestellungen zum Kompositionszeitpunkt. Deshalb widmet sich der vorliegende Beitrag der Frage, wie eine Analyse der Verklemmungsfreiheit und ähnlicher Probleme zum Kompositionszeitpunkt bis auf Service-Ebene möglich ist. Dazu wird die WSDL-Schnittstelle um eine Petri-Netz-Beschreibung des Web-Service erweitert. Diese Erweiterung und ihre Umsetzung werden anhand einer Fallstudie getestet. In die Betrachtungen fließen auch bestehende Ansätze im Bereich der Business Process Execution Language for Web Services (BPEL4WS bzw. BPEL) ein. Es wird ein methodischer Ansatz entwickelt, mit dem eine Prüfung vom einzelnen Service bis hin zum Gesamtsystem durchgehend möglich ist.

Bibtex-Eintrag: [Geba06] Martin Gebauer Kompositionelle Deadlocks bei Web Services – ein Konzept zur Erkennung
	und Prüfung
Beitrag: Geba06.pdf


Kapitel 3: Ausblick und verwandte Arbeiten


Martin Gebauer:
Von der Notwendigkeit eines Vorgehensmodells für Kosten/Nutzen-Betrachtungen der modellgetriebenen Softwareentwicklung

Kurzfassung:
Jede neue Art und Weise Software zu entwickeln erfordert eine mehr oder weniger umfassende Umstellung bestehender Entwicklungsprozesse. Dies ist zum Teil mit nicht unerheblichen Kosten verbunden. Da zu erwartende Kosten ein erhebliches Kriterium für die Einführung einer neuen Entwicklungsmethode in der Praxis sind, stellt sich die Frage nach dem Nutzen der diesen gegenübersteht. In diesem Beitrag wird umrissen welche Informationsbasis notwendig ist um Entscheidungen für oder gegen die Einführung einer Modellgetriebenen Entwicklung zu treffen. Insbesondere wird die Notwendigkeit eines von den bisher bekannten Vorgehensmodellen abweichenden Vorgehens untersucht.

Bibtex-Eintrag: [Geba06a] Martin Gebauer Von der Notwendigkeit eines Vorgehensmodells für Kosten/Nutzen-Betrachtungen
	der modellgetriebenen Softwareentwicklung
Beitrag: Geba06a.pdf


Michael Herrmann; Muhammad Ahtisham Aslam:
Mercedes Car Group (MCG) Enterprise Architektur – Ein Ansatz zur semantischen Modellierung der Services in einer SOA

Kurzfassung:
Mit der Serviceorientierten Architektur (SOA) sollen Systeme für die Zukunft gebaut werden. Diese Vision soll in Form von Implementierungen basierend auf echten Projektanforderungen verifiziert werden. Die Projektstruktur besteht aus einem koordinierenden Projekt mit strategischer Ausrichtung sowie zwei weiteren Projekten mit zu realisierenden Anforderungen.
Das übergreifende Projekt hat das Ziel, die SOA-Projekte zu koordinieren sowie den fehlenden Raum für die Evaluierung neuer Konzepte, durch zusätzliche Implementierungen, zu ergänzen. Das primäre Projektziel ist die Verifizierung der kompletten SOA-Vision (inkl. Technologie, Organisation, Methoden) anhand echter Anforderungen.
In diesem Artikel werden das übergreifende Projekt und eines der beiden o. g. SOA-Projekte skizziert sowie die Basis der semantischen Integration in eine SOA näher erläutert. Die Hypothese "Konzepte, Relationen und Propositionen sind für die Definition eines formalen Systems ausreichend, um durch Inferenz äquivalente Services zu erkennen" wird, basierend auf einer echten Projektanforderung, in einen Laborversuch verifiziert und validiert.

Bibtex-Eintrag: [HeAs06] Michael Herrmann; Muhammad Ahtisham Aslam Mercedes Car Group (MCG) Enterprise Architektur – Ein Ansatz zur
	semantischen Modellierung der Services in einer SOA
Beitrag: HeAs06.pdf


Karsten Böhm; Bernhard Hollaus; Thomas Riechert:
Unterstützung des Requirements-Engineering-Prozesses in der Softwareentwicklung durch den Einsatz semantischer Technologien

Kurzfassung:
Das Requirements-Engineering ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Durchführung von erfolgreichen Softwareentwicklungsprojekten. Die Ermittlung von Anforderungen erfolgt häufig nur informell, wobei die beteiligten Partner oft ein unterschiedliches fachliches und technisches Hintergrundwissen besitzen und nicht die gleiche Sprache sprechen. Dieser Artikel beschreibt, wie diese Dokumentation durch semantische Modelle verbessert werden kann, um die Kommunikation und Umsetzung von Anforderungen zu unterstützen.

Bibtex-Eintrag: [BoeHR06] Karsten Böhm; Benhard Hollaus; Thomas Riechert Unterstützung des Requirements-Engineering-Prozesses in der Softwareentwicklung
	durch den Einsatz semantischer Technologien
Beitrag: BoeHR06.pdf